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26
Aug. 2026
16 mal gelesen

Ortsumgehung Bexten

mit KI erstellt

Der Bau der Ortsumgehung soll im kommenden Jahr umgesetzt werden. Die erforderlichen vorbereitenden Arbeiten starten noch in diesem Jahr (2026) durch den Landkreis (Prospektion, Bodengutachten, Beginn der Ausführungsplanung etc.).

Die geplante Ortsumgehung Bexten soll die Bextener Straße deutlich vom Durchgangsverkehr entlasten und die Verkehrssicherheit im Ort verbessern. Der Landkreis Emsland plant deshalb die Verlegung der Kreisstraße 319 südöstlich an Bexten vorbei.

Die aktuelle Planung sieht vor, die Ortsumgehung über einen neuen Knotenpunkt im Bereich der Feldhookstraße an das bestehende Straßennetz anzubinden. Dort ist zur sicheren Führung von Radfahrern und Fußgängern eine Ampelanlage vorgesehen.

Keine zusätzliche Anbindung der Bextener Straße

Ein wichtiger Punkt der Beratung war die Forderung einzelner Anwohner, die bestehende Bextener Straße zusätzlich an die neue Ortsumgehung anzubinden. Diese Forderung wurde sowohl von der Verkehrskommission des Landkreises als auch vom Fachbereich Straßenbau nach Prüfung abgelehnt.

Als Gründe werden insbesondere die Verkehrssicherheit und der Verkehrsfluss genannt. Jeder zusätzliche Knotenpunkt auf der stark belasteten Kreisstraße würde ein zusätzliches Unfallrisiko schaffen und den Verkehrsfluss beeinträchtigen. Zudem könnte eine weitere Anbindung sogenannten „Schleichverkehr“ durch Bexten fördern.

Auch die Anbindung würde nach Einschätzung des Landkreises keinen wesentlichen Vorteil für die Anlieger bringen. Für die alternative Verbindung ohne zusätzliche Einmündung entstehen für Autofahrer lediglich rund 565 Meter zusätzliche Fahrstrecke beziehungsweise etwa 35 Sekunden zusätzliche Fahrzeit. Für Radfahrer beträgt die zusätzliche Fahrzeit weniger als zwei Minuten.

Verbesserungen für Radverkehr und Verkehrssicherheit

Der Gemeinderat verbindet seine Zustimmung zur aktuellen Planung mit mehreren konkreten Forderungen:

  • Gegenüber der Einmündung des Verbindungsweges von der Eschstraße zur Bextener Straße soll eine direkte Zufahrt zum Radweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite geschaffen werden.
  • Der Einmündungsbereich des Holstener Weges soll hinsichtlich Sichtverhältnissen und Verkehrssicherheit überprüft werden.
  • Die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h soll bis zum östlichen Endausbaupunkt der Ortsumgehung verlängert werden.
  • Im Bereich der Kreuzung Sandstraße/Bextener Straße/Mutkamp soll wegen der stark frequentierten Bushaltestelle eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 50 km/h geprüft bzw. umgesetzt werden.

Ziel: Entlastung und mehr Sicherheit

Mit der Zustimmung zur aktuellen Trassenplanung unterstützt der Gemeinderat die zügige Umsetzung der Ortsumgehung. Eine zusätzliche Anbindung der Bextener Straße würde nach Einschätzung der zuständigen Fachstellen zu einem langwierigen Planfeststellungsverfahren führen und den Baubeginn voraussichtlich um mehrere Jahre verzögern.

Die Gemeinde setzt daher auf die geplante konzentrierte Anbindung und gleichzeitig auf Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr sowie zusätzliche Maßnahmen zur Verkehrssicherheit.

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